Südtirol ist nicht genug

“Mittlerweile haben di Sanoners in Bagno Vignoni Südtiroler Nachbarn: Die Familie Costa, Besitzerin des Hotels La Per in Covara, hat im vergangenen Februar das traditionsreiche Hotel Posta Marcucci (36 Zimmer) erworben. Seine Eltern hätten bereits in den 1960er Jahren geplant, in die Toskana ein Hotel zu kaufen, erzählt Michil Costa: “Sie waren Vorreiter, dachten schon damals an eine mögliche Alternative zu den Saisonen in den Dolomiten. Es gab ja noch keine Schneesicherheit in jenen Jahren, und der Wintertourismus stand erst am Anfang.” Seitdem sei “der Traum der Toskana” geblieben. “Heuer haben wir ihn wahr werden lassen”, so Costa, der auf der Frage nach dem Warum erklärt: “Liebe zum Wein, weg vom Saisonleben “il quieto vivere toscano”. Es geht nicht nur darum, wirtschaftlich Erfolg zu haben, es geht darum, wirtschaftlichen Erfolg an außergewöhnlich schönen Plätzchen zu haben.”

Nun soll di Posta Marcucci auch auf Gemeinwohl-Ökonomie umgestellt werden. “Das traditionsreiche Haus weiterleben lassen, mit neuem Elan, das ist unser Wunsch. Es wird Investitionen geben, aber immer sehr sanft, mit Fingerspitzengefühl”, betont Costa.

aus der Südtiroler Wirtschaftszeitung, 20.10.2017

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